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Ausschreibung für vier neue Virtuelle Mehrgenerationenhäuser

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In den letzten Jahren haben sich Mehrgenerationenhäuser als Zentren generationenübergreifender Begegnungen etabliert. Um diese Begegnungen noch weiter zu intensivieren und für das Konzept des Mehrgenerationenhauses neue Zielgruppen zu erschließen, haben die Landesmedienanstalt Saarland, das MedienNetzwerk SaarLorLux e.V. und das saarländische Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie das Projekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ Anfang 2016 ins Leben gerufen.

Ziel des Projekts ist es, den Begegnungsraum vor Ort um interaktive Kommunikationsmöglichkeiten zu erweitern oder auch ein ganz neues „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“, unabhängig von den bereits bestehenden Häusern, zu errichten. Dadurch sollen sich Saarländerinnen und Saarländer im realen wie im virtuellen Leben generationenübergreifend miteinander vernetzen. Mittel- und langfristig kann die Nachbarschaftshilfe hierdurch deutlich gestärkt werden. Auch dem gesamtgesellschaftlichen Problem der Vereinsamung von Älteren und körperlich eingeschränkten Personen kann durch die hier stattfindende Integration entgegengewirkt werden.

2016 wurden bereits vier Virtuelle Mehrgenerationenhäuser mit jeweils 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern saarlandweit eingerichtet und im Jahr 2017 folgten zwei weitere Virtuelle Mehrgenerationenhäuser. Der große Erfolg des Virtuellen Mehrgenerationenhauses in den Modellkommunen hat uns dazu veranlasst, vier weitere Partner in das Projekt mitaufzunehmen.

Den Teilnehmern werden Tablet-PCs zur Verfügung gestellt, die sie nutzen, um miteinander zu kommunizieren und ihr Leben im Alter „smarter“ zu gestalten. Das Projekt wird vom Büro des „Onlinerlandes“ in Saarbrücken und von örtlichen Ansprechpartnern, welche die Kommunen zur Verfügung stellen, koordiniert.

Durch die Initiative sollen sich Saarländerinnen und Saarländer im realen wie im virtuellen Leben generationenübergreifend miteinander vernetzen.

Dies wollen wir durch regelmäßige Treffen vor Ort erreichen, in denen moderne Tablet-PCs zum Einsatz kommen. Die Teilnehmenden sollen im Rahmen des Projekts unter anderem in die Lage versetzt werden, mit Hilfe der Tablets selbstständig untereinander zu kommunizieren und sich auszutauschen. Um dieses Ziel zu erreichen erhält jeder Teilnehmer für die Laufzeit des Projektes, welches bis zum 31.12.2019 angelegt ist, ein Tablet zu seiner Verfügung. Bei regelmäßiger Teilnahme geht das Tablet in den Besitz des Teilnehmers nach dem Projektende über, damit die erschlossenen Kommunikationsnetzwerke auch über die Projektlaufzeit bestehen bleiben. Um den Umgang mit dem Tablet zu erlernen, werden wir die beiden dreistündigen Kurse „Kaffee-Kuchen-Tablet I + II“ zum Einstieg sowie die beiden weiterführenden Kurse „Kommunikation mit Tablets I + II“ zu Beginn des Projektes durchführen. Außerdem werden regelmäßige, zweistündige „Tablet-Kränzchen“ veranstaltet, bei denen die Teilnehmer die Gelegenheit haben, sich untereinander auszutauschen und unter Anleitung eines Referenten neue Möglichkeiten der virtuellen Kommunikation und Vernetzung sowie der Integration in den Alltag durch aufzeigen nützlicher Tools und Anwendungen zu erlernen.

Das Angebot richtet sich an Landkreise, Städte und Gemeinden, die sich mit der beiliegenden Ausschreibung bei uns bis einschließlich Montag, 12.03.2018, 12:00 Uhr bewerben können. Saarlandweit werden unter den eingehenden Ausschreibungen vier weitere Partner zu den bereits existierenden Virtuellen Mehrgenerationenhaus-Kommunen zur Teilnahme ausgewählt. Ich lade Sie herzlich ein, sich zu beteiligen und mit uns gemeinsam das Projekt „Virtuelles Mehrgenerationenhaus“ noch weiter mit Leben zu füllen und zu vergrößern. Weiterführende Informationen zum Projekt sind der Ausschreibung beigefügt. Natürlich stehen wir für Rückfragen Ihrerseits gerne zur Verfügung.

Hier finden Sie die Ausschreibungsunterlagen inkl. Kriterienkatalog.


Das Virtuelle Mehrgenerationenhaus wird gefördert durch:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie LMS