AUSSCHREIBUNG Virtuelles Mehrgenerationenhaus 2021

Ein Pro­jekt von „Onliner­land Saar“, Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e.V., der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und dem Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie des Saarlandes

Bewer­bungs­schluss: Frei­tag, 17.09.2021, 12:00 Uhr.

Ziel­grup­pen die­ser Ausschreibung:
Am Auf­bau des „Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses“ (VMGH) kön­nen sich Land­krei­se, Städ­te und Gemein­den betei­li­gen. Nach Aus­wer­tung der Aus­schrei­bung wer­den durch das Pro­jekt­bü­ro drei wei­te­re Part­ner zu den bereits teil­neh­men­den Kom­mu­nen aus­ge­wählt, mit denen das „Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ auf­ge­baut wird.

Kom­mu­nen, die sich bereits für die ver­gan­ge­nen Pro­jekt­pha­sen bewor­ben haben, kön­nen in einem ver­ein­fach­ten Ver­fah­ren ihre ein­ge­reich­ten Bewer­bun­gen auf­recht­erhal­ten. In die­sem Fall reicht ein form­lo­ses Schrei­ben per Post oder per E‑Mail an vmgh@onlinerland-saar.de.

Ziel­grup­pen des „Vir­tu­el­len Mehrgenerationenhauses“:
Jeder der drei aus­ge­wähl­ten Part­ner kann maxi­mal zehn Teilnehmer:innen zur Teil­nah­me am Pro­jekt ent­sen­den (z. B. durch Aus­schrei­bung mit­tels des Inter­es­sen­ten­bo­gens, wel­cher durch das Pro­jekt­bü­ro zur Ver­fü­gung gestellt wird). Die end­gül­ti­ge Aus­wahl der Teilnehmer:innen obliegt dem Projektbüro.

Zeitplan:

  • 17.09.2021, 12:00 Uhr: Bewer­bungs­schluss für die Gemein­den, Städ­te und Landkreise
  • Okto­ber 2021: Bewer­bungs­pha­se für Teilnehmer:innen
  • Ab Mit­te Novem­ber 2021: Kur­se, Tablet-Kränz­chen und wei­te­re Umsetzung
    Dezem­ber 2022: Ende des Projektes

 

Alle weiteren Informationen sowie das Ausschreibungsformular in digitaler Form finden Sie online unter:

Aus­schrei­bungs­for­mu­lar Vir­tu­el­les Mehrgenerationenhaus

Sen­den Sie das aus­ge­füll­te For­mu­lar bis zum Bewer­bungs­schluss am 17.09.2021, 12.00 Uhr per Mail an: vmgh@onlinerland-saar.de

oder per Post an das Pro­jekt­bü­ro Onliner­land­Saar, Nell-Bre­u­ning-Allee 6, 66115 Saarbrücken

 

Infor­ma­tio­nen zum Projekt:

In den letz­ten fünf Jah­ren hat sich das Pro­jekt „Vir­tu­el­les Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ als wich­ti­ger Pfei­ler der Digi­ta­li­sie­rungs­stra­te­gie des Saar­lan­des eta­bliert. Ziel der Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser — ein gemein­sa­mes Pro­jekt des Medi­en­Netz­werks Saar­Lor­Lux e.V. in Zusam­men­ar­beit mit dem saar­län­di­schen Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie und der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land — ist es, die Saarländer:innen mit neu­en inter­ak­ti­ven Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten ver­traut zu machen und dadurch Genera­tio­nen zu ver­bin­den. Im Genera­tio­nen­dia­log ver­mit­telt das Pro­jekt Anwen­dungs­wis­sen all­tags­nah, sodass neue, digi­ta­le Her­aus­for­de­run­gen gemein­sam gemeis­tert werden.

Klas­si­sche Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser sind Begeg­nungs­stät­ten, in denen die Men­schen einen nach­bar­schaft­li­chen Aus­tausch pfle­gen, Gesprä­che füh­ren und gemein­sa­me Vor­ha­ben umset­zen. Man unter­stützt sich gegen­sei­tig. Durch das „Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ sol­len bekann­te Ele­men­te wie regel­mä­ßi­ge gemein­sa­me Tref­fen mit der Nut­zung moder­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten der vir­tu­el­len Welt ver­bun­den wer­den. In den regel­mä­ßig statt­fin­den­den Tref­fen kom­men moder­ne Tablet-PCs zum Einsatz.

Die Bewohner:innen der Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser wer­den im Rah­men des Pro­jekts unter ande­rem in die Lage ver­setzt, mit Hil­fe der Tablets selbst­stän­dig unter­ein­an­der zu kom­mu­ni­zie­ren und sich aus­zu­tau­schen, um so ihre prak­ti­sche Kom­pe­tenz in der Nut­zung mobi­ler End­ge­rä­te aus­zu­bil­den und zu ver­bes­sern. Die Tref­fen fin­den unter den gel­ten­den Hygie­ne- und Abstands­re­geln statt.

Um den Umgang mit dem Tablet zu erler­nen, wer­den zu Beginn die Kur­se der Kam­pa­gne Onliner­land Saar „Kaf­fee-Kuchen-Tablet“ und „Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Tablets“ durch­ge­führt. Außer­dem wer­den regel­mä­ßi­ge „Tablet-Kränz­chen“ ange­bo­ten, bei denen die Teilnehmer:innen die Gele­gen­heit haben, sich ganz ana­log unter­ein­an­der aus­zu­tau­schen. Zusätz­lich zu den rea­len Begeg­nun­gen vor Ort wer­den sich die Bewoh­ner des Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­hau­ses mit Hil­fe der Tablets im vir­tu­el­len Raum treffen.

Bei regel­mä­ßi­ger Teil­nah­me dür­fen die Teilnehmer:innen das Tablet nach der Pro­jekt­lauf­zeit behal­ten. So blei­ben bestehen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz­wer­ke erhal­ten und kön­nen wei­ter gepflegt werden.

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Das Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­haus wird geför­dert durch:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie LMS