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Häufig gestellte Fragen

Um Ihnen Ein­druck über den Ablauf einer Inter­net­pa­ten­schaft zu ver­mit­teln, haben wir die wich­tigs­ten Fra­gen und Ant­wor­ten für Sie zusam­men­ge­stellt.
Was sind Inter­net­pa­ten­schaf­ten?

 

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen für die Paten­schaft sol­len erfüllt sein?

Wie ler­nen sich Pate und Paten­kind ken­nen?

Wie läuft die Paten­schaft genau ab?

Wie gestal­tet sich der zeit­li­che Rah­men der Paten­schaft?

Wel­che Arten der Paten­schaft gibt es?

Wel­che Vor­aus­set­zun­gen soll­te der Pate erfül­len?

Sind Pate und Paten­kind ver­si­chert?

 

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Was sind Internetpatenschaften?

Inter­net­pa­ten­schaf­ten sind 1:1‑Beziehungen, in denen Inter­net­er­fah­re­ne (Paten)  Inter­net­neu­lin­ge (Paten­kin­der) beim Ken­nen­ler­nen des Inter­nets unter­stüt­zen und ihr Wis­sen wei­ter­ge­ben.

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Welche Voraussetzungen für die Patenschaft sollen erfüllt sein?

Pate und Paten­kind haben gemein­sa­me Inter­es­sen im Inter­net. Pate oder Paten­kind stel­len einen Com­pu­ter mit Inter­net­an­schluss für die Tref­fen bereit.

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Wie lernen sich Pate und Patenkind kennen?

Ent­we­der Pate und Paten­kind ken­nen sich bereits (z.B. Nach­bar­schaft, Kol­le­gen­kreis) oder das Pro­jekt­bü­ro “Onliner­land Saar” führt Pate und Paten­kind zusam­men. Wir erfas­sen die Pro­fi­le, Wün­sche, Bedürf­nis­se und Vor­kennt­nis­se von Paten und Paten­kin­dern mit­tels eines Fra­ge­bo­gens und brin­gen die Per­so­nen ent­spre­chend der Anga­ben zusam­men.

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Wie läuft die Patenschaft genau ab?

Um eine offe­ne Paten­schafts­be­zie­hung auf glei­cher Augen­hö­he auf­zu­bau­en, soll­ten die Wün­sche und Erwar­tun­gen an die Inter­net­pa­ten­schaft beim ers­ten Tref­fen bespro­chen wer­den. Der zeit­li­che Rah­men soll­te eben­so geklärt wer­den (z.B. Dau­er und Zeit­punk­te der Tref­fen), wie die gemein­sa­me Per­spek­ti­ve und auch Gren­zen soll­ten offen ange­spro­chen wer­den. Zunächst soll­te geklärt wer­den, wel­che The­men bei der Ent­de­ckungs­tour im Inter­net behan­delt wer­den sol­len. Wenn im Ver­lauf der Paten­schaft neue The­men auf­kom­men, soll­te die Pla­nung ent­spre­chend ange­passt wer­den.
Wich­tig ist es, Zie­le und Erfol­ge für die Paten­schaft zu ver­ein­ba­ren und regel­mä­ßig den Fort­schritt zu the­ma­ti­sie­ren. Auch das Ende der Paten­schaft soll­te früh­zei­tig ange­spro­chen wer­den. Berei­ten Sie die ein­zel­nen Tref­fen mit einem ange­mes­se­nen und erreich­ba­ren Ziel vor. Wenn ein gemein­sa­mes Paten­schafts­buch geführt wird, in dem Sta­tio­nen und Erfol­ge der Paten­schaft fest­ge­hal­ten wer­den, kön­nen Pate und Paten­kind einen Leit­fa­den erstel­len, der als Hil­fe­stel­lung für das Paten­kind oder als Lern­ma­te­ri­al für neue Paten­kin­der zum Ein­satz kom­men kann.

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Wie gestaltet sich der zeitliche Rahmen der Patenschaft?

Eine Paten­schafts­be­zie­hung soll­te über einen gemein­sam defi­nier­ten Zeit­raum oder bis zum Errei­chen eines gemein­sam defi­nier­ten Ziels auf­recht­erhal­ten wer­den. Pate und Paten­kind kön­nen regel­mä­ßi­ge wöchent­li­che oder in kür­ze­ren oder län­ge­ren Abstän­den Tref­fen ver­ab­re­den. Der zeit­li­che Rah­men wird ganz indi­vi­du­ell bestimmt.

Das Mini­mum an Tref­fen zur Gestal­tung der Paten­schafts­be­zie­hung soll­te fünf Tref­fen nicht unter­schrei­ten. Für die Dau­er eines gemein­sa­men Tref­fens wer­den 45 Minu­ten bis maxi­mal eine Stun­de emp­foh­len, um den Inter­net­neu­ling nicht zu über­for­dern.

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Welche Arten der Patenschaft gibt es?

Je nach Wün­schen, Erfah­run­gen und Ziel­set­zun­gen der Paten und Paten­kin­der kön­nen unter­schied­li­che Arten der Paten­schaft exis­tie­ren.

  1. Pate und Paten­kind kön­nen ein bestimm­tes Ziel fest­set­zen, das gemein­sam in der Zeit der Paten­schaft erreicht wer­den soll. Bei­spiels­wei­se möch­te das Paten­kind die Inter­net­te­le­fo­nie ken­nen­ler­nen, da die Kin­der und Enkel­kin­der in eine ande­re Stadt gezo­gen sind und der Kon­takt auf­recht­erhal­ten wer­den soll. Da der Pate die­sen Dienst regel­mä­ßig nutzt und weiß, wie Online-Tele­fo­nie funk­tio­niert, gibt er die­ses Wis­sen an das Paten­kind wei­ter. Die Paten­schaft ist been­det, wenn auch das Paten­kind den Dienst selb­stän­dig nut­zen kann.
  2. Ein ande­rer Rah­men zur Gestal­tung der Paten­schafts­be­zie­hung könn­te sein, dass sich der Pate für einen zuvor defi­nier­ten Zeit­raum als per­sön­li­che Ansprech­per­son zur Ver­fü­gung stellt. So kann der Inter­net­neu­ling an einem oder auch an meh­re­ren Tagen in der Woche zu einer ver­ein­bar­ten Uhr­zeit tele­fo­nisch oder per­sön­lich Kon­takt auf­neh­men, um auf­tau­chen­de Fra­gen zu bespre­chen. Min­des­tens fünf auf die­se Wei­se zustan­de gekom­me­ne Kon­tak­te kenn­zeich­nen eine Inter­net­pa­ten­schaft.

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Welche Voraussetzungen sollte der Pate erfüllen?

Mit der Inter­net­pa­ten­schaft baut der Pate eine pri­va­te Bezie­hung mit dem Paten­kind auf. Sinn­voll ist die Inter­net­pa­ten­schaft nur dann, wenn Pate und Paten­kind gemein­sam und mit­ein­an­der das Inter­net erle­ben wol­len. Die Auf­ga­be des Paten ist es, die eige­nen Begeis­te­rung ein­zu­set­zen, um über gemein­sa­me Inter­es­sen und Vor­lie­ben ent­spre­chen­de Ange­bo­te im Inter­net aus­zu­wäh­len. Der Pate hat Freu­de dar­an, sein Wis­sen wei­ter­zu­ge­ben, das heißt aber auch, dass Paten kei­ne Exper­ten im Umgang mit dem Inter­net sein müs­sen, es geht dar­um, gemein­sam das Inter­net zu ent­de­cken und gemein­sam (wei­ter) zu ler­nen. Inter­net­pa­ten sind in ers­ter Linie Ver­mitt­ler ihrer eige­nen Erfah­run­gen.

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Sind Pate und Patenkind versichert?

Paten soll­ten grund­sätz­lich gegen Sach- und Per­so­nen­schä­den, die sie ver­ur­sa­chen kön­nen, haft­pflich­ver­si­chert bzw. gegen Per­so­nen­schä­den, die sich selbst erlei­den kön­nen, unfall­ver­si­chert sein. Da die Tätig­keit als Inter­net­pa­te im pri­va­ten Umfeld statt­fin­det, tritt im Scha­dens­fall die per­sön­li­che, pri­va­te Haft­pflicht- bzw. Unfall­ver­si­che­rung ein.

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