Pressemitteilung: Landesweite Veranstaltung „Aktiv älter werden — Lebenslang aktiv“

PM 8/2016

Landesweite Veranstaltung „Aktiv älter werden — Lebenslang aktiv“
Moderne Seniorenpolitik heißt Einladen zur aktiven Teilhabe in der Gesellschaft

LMS Lebenslang aktiv_FRONTSaar­brü­cken. Das Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie, das Medi­en­Netz­werk Saar­Lor­Lux e.V. (MNS) und die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land (LMS) haben die Ver­an­stal­tung „Aktiv älter wer­den — Lebens­lang aktiv“ gemein­sam auf den Weg gebracht. „Mit die­ser Ver­an­stal­tung woll­ten wir alle Bür­ge­rin­nen und Bür­ger ab 50 anspre­chen“, sag­te die Minis­te­rin Moni­ka Bach­mann. „Eine moder­ne, zeit­ge­mä­ße Senio­ren­po­li­tik heißt für mich, dass wir Kon­zep­te für die „Best Ager“ oder „Sil­ver Sur­fer“ ent­wi­ckeln, die es ihnen ermög­li­chen, wei­ter­hin ihre Bega­bun­gen und Fähig­kei­ten ein­zu­set­zen und sie damit auch der Gesell­schaft zur Ver­fü­gung zu stel­len“, sag­te Bach­mann. „War­um soll ich nicht mit 70, wenn ich noch fit bin, aktiv sein? Sei es nun ehren­amt­lich, sport­lich oder in Ver­ei­nen.“

Moni­ka Bach­mann, Dr. Gerd Bau­er (Vor­stands­vor­sit­zen­der des MNS) und Uwe Con­radt (Direk­tor der LMS) dis­ku­tier­ten in der Saar­brü­cker Con­gress­hal­le mit Hel­ga Büh­ler-Hoff­mann (Ex-Leis­tungs­sport­le­rin), Prof. Axel Buch­holz (Jour­na­list und ehe­ma­li­ger Hör­funk­di­rek­tor des SR) und Hel­mut Rau­ber, (Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­ter a.D. und Oberst­leut­nant der Reser­ve) vor vol­lem Haus. Sozi­al­mi­nis­te­rin Moni­ka Bach­mann ist sich sicher: „Zu einer zukunfts­ori­en­tier­ten Senio­ren­po­li­tik gehört die Erkennt­nis, dass vie­le älte­re Men­schen in unse­rem Land nicht krank und hilfs­be­dürf­tig, son­dern vital und leis­tungs­fä­hig sind und Wert auf umfas­sen­de gesell­schaft­li­che Teil­ha­be legen.“

Die Älte­ren von heu­te wol­len nicht von der jün­ge­ren Gene­ra­ti­on und der Poli­tik ver­wal­tet wer­den“, sag­te Bach­mann, „viel­mehr wol­len sie sich in das gesell­schaft­li­che Leben ein­brin­gen und gesell­schaft­li­che Pro­zes­se mit gestal­ten.“ Eine zukunfts­fä­hi­ge Senio­ren­po­li­tik müs­se daher stär­ker als bis­her Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten älte­rer Men­schen, ihre heu­ti­gen und zukünf­ti­gen Umwelt- und Umfeld­be­din­gun­gen sowie spe­zi­fi­sche Bedin­gun­gen der All­tags­be­wäl­ti­gung berück­sich­ti­gen und dar­an die öffent­li­che Pla­nung ori­en­tie­ren.

Immer mehr Men­schen wol­len in ihrem Ruhe­stand aktiv blei­ben und gehen einer Beschäf­ti­gung nach. Egal ob ehren­amt­li­ches Enga­ge­ment im Ver­ein, die Betreu­ung von Enkel­kin­dern oder Rei­sen, in der zwei­ten Lebens­hälf­te sind vie­le Men­schen akti­ver als noch vor 20 Jah­ren. Das Bild vom Älter­wer­den hat sich dadurch zum Posi­ti­ven gewan­delt“, zitiert Dr. Gerd Bau­er aktu­el­le Stu­di­en. „Vie­le Senio­rin­nen und Senio­ren wol­len nicht nur kör­per­lich, son­dern auch geis­tig fit blei­ben. Digi­ta­le Alles­kön­ner, wie der Tablet-PC, sind für Senio­ren beson­ders inter­es­sant, da sie ihnen ermög­li­chen, bis ins hohe Alter am gesell­schaft­li­chen Leben teil­zu­ha­ben. Die Kam­pa­gne Onliner­land Saar setzt mit ihren kos­ten­frei­en Inter­net­kur­sen und dem Vir­tu­el­len Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus genau an die­sem Punkt an“, erklärt Bau­er wei­ter.

Uwe Con­radt hebt in sei­nem Schluss­im­puls die Bedeu­tung der Medi­en­kom­pe­tenz, wenn es um das aktiv Älter­wer­den geht, beson­ders her­vor: „Die Medi­en­kom­pe­tenz ist neben Lesen, Schrei­ben und Rech­nen zur vier­ten Kul­tur­tech­nik gewor­den. Der kom­pe­ten­te Umgang mit Medi­en, ins­be­son­de­re mit dem Inter­net, kann jedem das Leben erleich­tern und das unab­hän­gig vom Alter. Die Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land freut sich, die Senio­rin­nen und Senio­ren auch in Zukunft auf die­sem Weg durch die Initia­ti­ve Onliner­land Saar zu beglei­ten.“

Für Rück­fra­gen steht das Pro­jekt­bü­ro bei der Lan­des­me­di­en­an­stalt unter der Telefon­nummer 0681/38988–10 zur Ver­fü­gung. Infor­ma­tio­nen zum Pro­jekt in der Stadt Pütt­lin­gen erhal­ten Sie unter der Tele­fon­num­mer 06898/691–123.

1. September 2016