Sie befin­den sich hier: Das Vir­tu­el­le Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus

Das Virtuelle Mehrgenerationenhaus

Logo VMGHInhalt­lich hat sich „Onliner­land“ seit 2016 in zwei Modu­le geglie­dert: Neben der Fort­füh­rung der bis­he­ri­gen Kur­se unter aus­schließ­li­chem Ein­satz von Tablet-PCs wird in Koope­ra­ti­on mit dem Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Fami­lie ein zwei­tes Modul, das Vir­tu­el­le Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus, durch­ge­führt.

Die „Vir­tu­el­len Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­ser“ wur­den bis­her in sechs Modell­kom­mu­nen mit jeweils 15 Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mern ein­ge­rich­tet. 2018 fol­gen wei­te­re vier Vir­tu­el­le Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­ser in der Gemein­de Heus­wei­ler, der Kreis­stadt Hom­burg, der Gemein­de Illin­gen und dem Land­kreis St. Wen­del (hier geht es für inter­es­sier­te Teil­neh­mer zum Inter­es­sen­ten­bo­gen). Den Teil­neh­mern wer­den für die Pro­jekt­dau­er Tablet-PCs zur Ver­fü­gung gestellt, die sie nut­zen, um mit­ein­an­der zu kom­mu­ni­zie­ren und ihr Leben im Alter „smar­ter“ zu gestal­ten. Das Pro­jekt wird vom Büro des „Onliner­lan­des“ in Saar­brü­cken und von regio­na­len Ansprech­part­nern, wel­che die Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung stel­len, koor­di­niert.

Ziel des Pro­jekts ist es, den Begeg­nungs­raum vor Ort um inter­ak­ti­ve Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten zu erwei­tern oder auch ein ganz neu­es „Vir­tu­el­les Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus“, unab­hän­gig von den bereits bestehen­den Häu­sern, zu errich­ten. Dadurch sol­len sich Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der im rea­len wie im vir­tu­el­len Leben gene­ra­tio­nen­über­grei­fend mit­ein­an­der ver­net­zen. Mit­tel- und lang­fris­tig kann die Nach­bar­schafts­hil­fe hier­durch deut­lich gestärkt wer­den. Auch dem gesamt­ge­sell­schaft­li­chen Pro­blem der Ver­ein­sa­mung von Älte­ren und kör­per­lich ein­ge­schränk­ten Per­so­nen kann durch die hier statt­fin­den­de Inte­gra­ti­on ent­ge­gen­ge­wirkt wer­den.

Die Teil­neh­men­den sol­len im Rah­men des Pro­jekts unter ande­rem in die Lage ver­setzt wer­den, mit Hil­fe der Tablets selbst­stän­dig unter­ein­an­der zu kom­mu­ni­zie­ren und sich aus­zu­tau­schen. Um die­ses Ziel zu errei­chen erhält jeder Teil­neh­mer für die Lauf­zeit des Pro­jek­tes, leih­wei­se ein Tablet zu sei­ner Ver­fü­gung. Bei erfolg­rei­che Teil­nah­me geht danach das Tablet in das Eigen­tum des Teil­neh­mers über, damit bestehen­de Kom­mu­ni­ka­ti­ons­netz­wer­ke auch über die Lauf­zeit des Pro­jekts fort­be­stehen kön­nen. Um den Umgang mit dem Tablet zu erler­nen wer­den die bei­den drei­stün­di­gen Kur­se „Kaf­fee-Kuchen-Tablet“ zum Ein­stieg sowie den wei­ter­füh­ren­den Kurs „Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Tablets“ zu Beginn des Pro­jek­tes durch­ge­führt. Außer­dem wer­den regel­mä­ßi­ge „Tablet-Kränz­chen“ ver­an­stal­tet, bei denen die Teil­neh­mer die Gele­gen­heit haben, sich unter­ein­an­der aus­zu­tau­schen.

Als Modell­kom­mu­nen in der ers­ten Pha­se wur­den die Gemein­de Tho­ley, die Stadt Pütt­lin­gen, der Land­kreis Neun­kir­chen und die Kreis­stadt Mer­zig unter den Bewer­bun­gen aus­ge­wählt. 2017 folg­ten die Vir­tu­el­len Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­ser in den Gemein­den Saar­wel­lin­gen und Schwal­bach und 2018 in der Gemein­de Heus­wei­ler, der Kreis­stadt Hom­burg, der Gemein­de Illin­gen und dem Land­kreis St. Wen­del. 2018 star­te­ten wir in eine neue Run­de der Ver­ga­be von vier neu­en Vir­tu­el­len Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­häu­ser, die­se ent­ste­hen im Land­kreis St. Wendel/Ortsteil Frei­sen, in der Gemein­de Heus­wei­ler, der Gemein­de Illin­gen und der Kreis- und Uni­ver­si­täts­stadt Hom­burg.


Das Vir­tu­el­le Mehr­ge­ne­ra­tio­nen­haus wird geför­dert durch:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie LMS