Das Virtuelle Mehrgenerationenhaus

Bereits seit 2016 hat sich das Pro­jekt „Vir­tu­el­les Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ als deutsch­land­weit ein­zig­ar­ti­ges Leucht­turm­pro­jekt im Bereich der digi­ta­len Teil­ha­be im Saar­land etabliert.

Saar­län­de­rin­nen und Saar­län­der mit neu­en inter­ak­ti­ven Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mög­lich­kei­ten ver­traut zu machen und dadurch Genera­tio­nen zu ver­bin­den, im Genera­tio­nen­dia­log neue Her­aus­for­de­run­gen der digi­ta­len Welt gemein­sam zu meis­tern: Das ist das Ziel der Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser – ein gemein­sa­mes Pro­jekt des Medi­en­Netz­werks Saar­Lor­Lux e. V. in Zusam­men­ar­beit mit der Lan­des­me­di­en­an­stalt Saar­land und dem saar­län­di­schen Minis­te­ri­um für Sozia­les, Gesund­heit, Frau­en und Familie.

Die „Vir­tu­el­len Mehr­ge­nera­tio­nen­häu­ser“ wur­den bis­her in 18 Modell­kom­mu­nen mit jeweils 10 bis 15 Teilnehmer:innen eingerichtet.

Den Teilnehmer:innen wer­den für die Pro­jekt­dau­er Tablets zur Ver­fü­gung gestellt, die sie nut­zen, um mit­ein­an­der zu kom­mu­ni­zie­ren und ihr Leben im Alter „smar­ter“ zu gestal­ten. Das Pro­jekt wird vom Büro der Kam­pa­gne „Onliner­land Saar” in Saar­brü­cken und von regio­na­len Ansprechpartner:innen, wel­che die Kom­mu­nen zur Ver­fü­gung stel­len, koordiniert.

Die vir­tu­el­le Ver­net­zung wird durch regel­mä­ßi­ge Tref­fen vor Ort ergänzt. In regel­mä­ßi­gen, zwei­stün­di­gen „Tablet-Kränz­chen“ kön­nen sich die Teilnehmer:innen zum einen unter­ein­an­der aus­tau­schen, aber auch unter pro­fes­sio­nel­ler Anlei­tung neue The­men ent­de­cken und ler­nen, wie digi­ta­le Tools oder Apps den Lebens­all­tag erleich­tern kön­nen und wor­auf im Umgang mit die­sen zu ach­ten ist.

Hier fin­den Sie die Ter­min­über­sicht der Vir­tu­el­len Mehrgenerationenhäuser.

 

 

Teil­neh­men­de Kom­mu­nen pro­fi­tie­ren gleich in mehr­fa­cher Hin­sicht: bei­spiels­wei­se kann mit­tel- und lang­fris­tig die Nach­bar­schafts­hil­fe durch die genera­tio­nen­über­grei­fen­de Ver­net­zung der Einwohner:innen deut­lich gestärkt wer­den. Wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie wur­de deut­lich, dass die Bevöl­ke­rung ihren erhöh­ten Infor­ma­ti­ons­be­darf zuneh­mend über sozia­le und digi­ta­le Medi­en abdeckt. Auch die sozia­le Inter­ak­ti­on erfolg­te ver­stärkt über digi­ta­le Medi­en und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­we­ge. Das Pro­jekt „Vir­tu­el­les Mehr­ge­nera­tio­nen­haus“ hilft, hier­zu einen Zugang zu fin­den. Außer­dem ver­hin­dert die nach­hal­ti­ge För­de­rung der Nut­zung neu­er Medi­en eine digi­ta­le Spal­tung in der Bevöl­ke­rung zwi­schen Jung und Alt und stärkt das ehren­amt­li­che Enga­ge­ment vor Ort.

 

 

 


Das Vir­tu­el­le Mehr­ge­nera­tio­nen­haus wird geför­dert durch:

Ministerium für Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie LMS